Fantastisches Wetter und dieser Blick laden ein zum Sightseeing!


Siena ist eine solch tolle Stadt, deren konsequenter Braunton mich immer wieder fasziniert. Leider macht das Koppeln von Wahoo und Blablablablabla…..


Kai merkt an, dass es in Siena wie immer schrecklich (schön) ist. Die Gebäude zu groß um sie zu fotografieren, zu alt um sie abzureißen und zu schön um nicht fassungslos zu staunen!
Beim üblichen Kaffeegedeck infiziere ich Kai mit Caparezza, dessen Musik ich vor einigen Jahren in Italien kennen gelernt habe.
Apropos Kaffee: Wenn man sitzt , zahlt man, nach einem mysteriösen System manchmal mehr, als beim Stehen an der Theke. Richtig teuer wird’s wenn man auf dem „Roten Platz in Siena“ sitzt. 20 Ockem für zwei Runden sind doch ein stolzer Preis. Der Kaffee an sich ist, wie so oft, ein ziemlicher Knaller, liegt vielleicht an der hohen Verbreitung von alten Espresso Maschinen, dem Wetter und der ausgeprägten Kaffeekultur.
Ziel heute die heißen Schwefelquellen San Filippos von denen uns eine Mitreisende aus einem der Züge nach München berichtete.
Erstmal geht’s raus aus Siena, durch die Toskana ballern macht , anfangs, noch Riesenspaß! Die kurzen Anstiege, die kurzen heftigen Abfahrten – geil! Schade, dass mit der Zeit die Anstiege länger werden… Kai und ich arbeiten aber daran.

Nach wunderschöner Fahrten durch Zypressenhaine und an Weinbergen vorbei, auf dem Pilgerweg des Heiligen Franziskus (Vorsicht: Fußgänger auf der Gravelpiste),

kommen wir irgendwann ins Val d’Orcia. Chris macht mich via Instagram darauf aufmerksam, dass ein Foto eines (von uns zum Fotografieren zufällig gewählten) Landhauses irgendwas mit einem Hollywood Klassiker zu tun habe. Nun gut in der Rückschau erklärt das die vielen Sticker und die Absperrung… Wer anhand des Fotos unten (z.B. per Mail oder Whatsapp/Telegram etc. an mich) errät, aus welchem Film das Haus und drumherum bekannt ist, bekommt von mir was aus Rom mitgebracht.

Das letzte Stück der Etappe geht unendlich lang den Berg hoch, hierbei hatte ich eine Sinnestäuschung, die Kai auch schonmal hatte: Man hat den Eindruck man würde , optisch betrachtet, nach unten fahren, die Oberschenkel, die Geschwindigkeit, das Nachlassen der Geschwindigkeit beim Stoppen des Tretens und auch der Fahrradcomputer sagen allerdings es ginge hoch! Was stimmt nun und wie kann das passieren?

Ohrwurm des Tages:
Da dies doch ein schräger Ohrwurm ist, der am letzten Berg glücklicherweise durch Käpt’n Sharky abgelöst wird. Das Käpt’n Sharky Titellied habe ich aber tatsächlich nicht bei YouTube gefunden!
Kai und ich finden die Schwefelquellen in Bagni San Filippo einfach den Hammer! Im ersten Topf war es noch schlammig und gar nicht so warm, La Balena Bianca hundert Meter darunter hingegen ist kalkig, sauber und vor allem gut fünfzehn Grad wärmer. Diese Entspannung ist unfassbar, man kam raus und fühlte sich wie Gummi. OK, nachts sollte man eher nicht zum ersten Mal reingehen, ich denke der Weg ist doch etwas gewöhnungsbedürftig, bei Helligkeit kein Problem, einrechnen muss man auch, dass man vermutlich relativ dizzy, von dem Schwefeldampf und dem heißen Wasser, zurückwankt.



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