LeChucks Kaperfahrt

Fahrradreise & Reise - Blog

Besonders herausragend sind in Italien für mich immer die Leckereien, wenn man dann noch viel Rad fährt, muss man umso mehr essen. Nachdem mich der Herbergsvater schon mit einem tollen Cornetto (mit Schokolade, also Nutella) versorgte, ich beim ersten Espresso morgens noch eins aß, entdeckte ich auf dem Weg zur Metro ein mega Lemon Curd Cornetto. Einerseits mega süß, andererseits zitronig (nicht künstlich!). Geil. Drei Cornetti auf den ersten 200m. Ebensoviele Espressi – Guter Start.

Cornetto Limone

Ich klärte mir im Vorfeld ein Rental Bike, das ich nun abholen fuhr. Meine bisherigen Erfahrungen mit Mierrädern sind durchwachsen, umso toller, dass Salvatore mir ein top Hardtail MTB von Bianchi mit einer Shimano Deore Schaltung gab, top eingestellte Schaltung, neu kalibrierte Bremsen saugut! Mit dem ging es aus der Stadt und bis zum Fuße des Berges vor Agerola ging es nur mühsam voran: Stauende Autos vor mir bedeuten bei der hiesigen Fahrweise entweder dauerndes Warten oder aber man fährt hochkonzentriert, wenn es passt, links an den stehenden Autos vorbei. Das ging deutlich besser, nachdem mir auffiel, dass ich mich scheinbar zum großen Teil auf Einbahnstraßen fortbewegen. Bei dem ganzen Hin und Her der Autos war das nicht immer klar. Den Berg hoch nach Agerola kenne ich von vorherigen Besuchen. Ich fand den jetzt nicht so krass, wie erwartet, zwar endet er gefühlt nie, die Steigungen sind nur selten über 10Prozent und mit dem MTB ist das dann doch was anderes, als mit dem Gravel. Oben angekommen gab’s im Ort in meinem „Stammcafé“ erstmal Café und Cornetto.

Stetiger moderater Anstieg, ca 12km

Dann folgt eine der schönsten Radfahren, die man so machen kann: Von Agerola über Furore an die Küste runter ist einfach traumhaft. Vom Rad aus hat man mehr Übersicht, als aus dem PKW, bzw. Fiat 500 und kann jederzeit zum Gucken anhalten!

In Maiori gab’s am Strand (Platz mit Cafés gegenüber vom Parkplatz, den Pizza Kartons folgen) eine Knaller Take Away Pizza Marinara. Kein Käse, Anchovis und Knoblauch, saulecker und irgendwie sogar erfrischend!

Pizza.

Salerno ist dann ziemlich belanglos, die Fußgängerzone ist ganz nett, aber auch nix gegen den Seltersweg der Sonnenuntergang schließt das Aktivprogramm gut ab. Morgen geht’s weiter , gute Nacht!

Sonnenuntergänge können Handys irgendwie, sieht besser aus als die Wirklichkeit.

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  1. Jatte zu Roma