Der Fahrradweg von Ancona führt eigentlich direkt am Meer entlang, bis Bari und dann auch noch weiter – theoretisch. Beim Sightseein gestern Abend ist es mir nicht gelungen den Top 1 Spot „Parco Conero“ zu finden. Es stellt sich heraus, dass es sich beim Park um ein Naturschutzgebiet handelt. Also wurde die Route kurz umgestellt, der Parc durchquert, was sich lohnt, eine Art ursprüngliches Italien, wie aus Celentano Filmen oder Groschenromanen.
Apropos Klischees…
Auf der Strecke komme ich in San Benedetto del Tronto vorbei. Dies ist die Endstation des traditionellen Radrennens Tirreno-Adriatico – extra für das Finish wurde dort ein entsprechender Rundkurs errichtet. Mehrere Runden fahren, würde keinen Sinn machen, für den Moment fühlt man sich doch wie ein Radprofi.

Denn professionellen Bedingungen entsprechend fährt es sich den Strand entlang gut, gelegentlich wird der Radweg allerdings unterbrochen, man muss dann nach einem eigenen Weg schauen…
Gründe für die Unterbrechung meistens: Ein Zeltplatz, der auf dem Radweg ist, noch geschlossen hat und der Radweg deshalb mit Bauzaun und Stacheldraht abgesperrt ist.

Ach ja, kurz hinter der Küste fangen die Abruzzen an. Als ich die Tour plante, dachte ich daran von hier die Route nach Neapel laufen zu lassen… Zum Glück hat mich Naviki.org eines besseren belehrt, auch wenn ich mit dieser Höhe nicht gerechnet hätte. Eine Überquerung mit Gepäck – nicht nur wegen der Höhenmeter unmöglich…


Montesilvano ist dann etwas enttäuschend. Langweilige Ferienbunker Siedlung, das nebenan liegende Pescara hat deutlich mehr zu bieten! Da ist in der Fußgängerzone schon morgen um 9.00 recht viel los. Ich nehme einen Zug nach Vasto, bescheiße, was die Strecke betrifft, zwar ein wenig, lohnt sich dennoch, denke ich, denn weitere Beachclubs zwischen mir auf dem Radweg und dem mehr sind einfach zu eintönig!


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