LeChucks Kaperfahrt

Fahrradreise & Reise - Blog

Der Weg von Rimini nach Ancona führt, nach einem kurzen, aber höhenmeterreichen Abschnitt über das Hinterland, parallel zum Adriastrand an gefühlt tausend Beachclubs vorbei.

Diese Beachclubs heißen „Club Adriata“, „Lido Azzurro“, „Mare“ oder „Club Lido“. Die Namen wiederholen sich ständig.
Bei den Beachclubs gab es dennoch feine Unterschiede.
Manche wurden gerade renoviert und für die kommende Saison vorbereitet, bei manchen Stand diese Prozedur noch aus und bei manchen hat eine Renovierung schon lange nicht mehr statt gefunden. Andere verfielen dermaßen, das an eine Öffnung in der kommenden Saison nicht zu denken ist.

Nach den ersten Höhenmetern merke ich doch so einen leichten Energiebedarf. Konnten die ersten geringen Hungeranzeichen mit einer Orange vom Straßenrand (Händler! – Bäume abpflücken stehen einige Kilometer weiter südlich) gestillt werden, merke ich den Hunger immer wiederkehren. Die Orangen von den überall präsenten Obsthändlern sind fantastisch, saftig und in den meisten Fällen kernlos.
Nur Obst beim Rad fahren – das geht doch nicht! Was ein Glück steht da am Straßenrand ein Metzger, der mir Teile seines gebratenen Schweins anbietet.
Ich kann leider wegen des hohen Appetits nicht Nein sagen, rede mir das ganze Unternehmen mit „Naja so ein bisschen Eiweiß schadet nicht!“ und „Och, sooooo fettig sieht das nicht aus!“ (Doch!) schön.
Ab dem nächsten Berg liegt der Schweinebraten doch schwerer im Magen als gedacht.
Ich frage mich fortwährend, ob des Verätzen von Fett mit Säure immer gleich Seife ergibt und ob man irgendwann Seifenblasen aufstoßen muss. Glücklicherweise stelle ich später bei einer Recherche zum fest, dass ich da bei der Herstellung von Seife aus Fetten einige vorherige Reaktionsschritte vergessen habe. Glück gehabt!

Merke: Ab jetzt nur noch leichtes Essen auf dem Fahrrad.

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Ancona, eine italienische Hafenstadt, die einst einen Seria A Club (mittlerweile Seria D) beheimatete (Sergio Zarate kam von hier zum FCN), liegt auf mehreren Hügeln.
Das ist vor allem nach den ersten Höhenmetern und 100+x Kilometern in den Knochen so eine Sache mit den Treppen…
Im Grunde ein schönes Städtchen, ich wohne zentralst, mitten in der Fußgängerzone!

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  1. Jatte zu Roma