Morgens geht es in Montesilvano los. Nach Pescara sind es nur ca. 10km, von dort nehme ich einen Zug nach Vasto. Vorher wird natürlich ein Espresso in einem Cafe auf der „Flaniermeile“ Pescaras getrunken.
Vasto lohnt sich, auch wenn die Stadt zwar an der Küste, aber dennoch auf einer Erhöhung (schweisstreibend) liegt. Eine nette Altstadt lässt viele Fragen offen, die Geschichte norditalienischer Städte, die, jede mehr oder weniger für sich, eine eigene Macht gegenüber Papsttum und Dt. Kaisertum waren, ist ein Kapitel für sich. Ich merke mal wieder, wie löchrig mein Geschichtswissen ist und erfreue mich daher lieber an dem tollen Blick über die Küste, der aus einem erhöhten Altstadtkern heraus, natürlich herausragend ist!


Von Vasto aus geht es weiter nach Termoli. Teilweise über die Landstraßen, die man in Italien den Radwegen vorziehen sollte.
Wenn ich eine Tour plane, nutze ich Naviki.org um eine Route zu erstellen, überprüfe kritische Stellen (Brücken etc.) dann mit Googlestreetview (Straßenbeläge, Zustand/Fahrbahnzahl/Art von Brücken) und benutze zum Variieren Vorort dann Googlemaps und Komoot. Das ist sicherliche kein Patentrezept, aber alle Apps haben Vor- und Nachteile. Eins gemeinsam haben Sie: Die Angabe von Höhenmetern ist wegen der Unschärfe des GPS Moduls im Telefon nur bedingt aussagekräftig, mehr dazu, wenn es um den Abschnitt an der Steilküste, zwischen Termoli und Bari geht…
Termoli entpuppt sich als malerisches Küstenstädtchen! Das bisherige Highlight der Tour und als Stop für nicht-Radfahrer ebenso zu empfehlen!!!
Ich kann mir vorstellen, dass es im Sommer ein echter Knaller ist, scheint es ddoch vom Massentourismus nicht sooooo überlaufen, auch wenn dieser „Massentourismus“ m.M.n. in Italien so nicht mehr besteht, wie in den 80ern und 90ern. Auf meiner Tour nach Termoli komme ich an vielen Ressorts vorbei, die für die kommende Saison überholt werden, oder halt einfach mit einem „Vendisi“ (zu verkaufen) Schild an der Tür vergammeln, was sehr schade ist!
In Termoli esse ich Pizza in der Pizzeria „La Sacrestia“ – eine Lonely Planet Empfehlung, die ich gerade so weitergeben kann bzw. muss.






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