Aus Fahrradfahrer Perspektive eine nachteilige Strecke, denn die Radwege kreuzen ständig die Autobahn, verlaufen parallel, teilweise quer. So muss man deutlich mehr Strecke machen, was dahingehend nervt, dass Kilometerangaben auf Straßenschildern regelmäßig zu Enttäuschungen führen, wenn die 70km nach Katlshamn dann doch 110 km sind.
Gecampt wurde auf dem “Dalskärs Camping“ bei Bergkvara. Liegt an einer netten Badestelle, insgesamt ist hier auch eher “was los“, v.a. Deutsche Urlauber mit Proficampingausrüstung, z.B. Minibierzeltpavillion, Bierbänke, Tucher- Faß. . . Mir schwant erst nix Gutes, ich schlafe aber, erschlagen v.d. doch recht anstrengenden Küstenetappe (hoch, runter, hoch, runter…) schnell ein. Blöd auch, wenn man einen Zaun auf der Karte (openvelomap) als Weg interpretiert und dann Kilometer Strecke zurück fahren und teilweise sogar schieben muss (mieser Feldweg)… Was lernen wir daraus: Den von Naviki.org sollte man nicht versuchen zu optimieren, weil man doch auf dem Navi ganz deutlich sieht, dass da ein weiterer Weg zum Strecke sparen ist.
Am nächsten Tag geht es gerade so weiter. Zeitweise regnet es heftig, diese LKW Planen Taschen (Vaude!) halten den Regen jedoch top ab. Der Campingplatz in Karlshamn (Skullevig oder so) liegt super, lediglich der Dauerregen trübt die Stimmung.
Auf dem Weg hier runter habe ich Kalmar und Karlskrona besichtigt, letzteres hat mir besser gefallen! Klar, die Historie von Kalmar reicht weiter zurück, aber bis aufs Schloss sieht man davon wenig.
Ich bin morgen früh (vorletzte Etappe!) auf die Stadt Karlshamn gespannt, ich muss dort in jedem Fall Vorräte auffrischen, die 90km von Karlsborg hierher ohne Essen waren ganz schön hart.
Da ich mit dem Handy heute kaum Bilder gemacht habe, hier ein Bild vom Straßenkreuzer eines Gastes auf dem Campingplatz. Die American Cars Show “Big Meet“ in Linköping, die größte ihrer Art weltweit, meinte zumindest ein Buick-fahrender Belgier, allein kann es nicht sein: In Schweden werden einfach gern alte Ami Autos gefahren.



One response
Danke für den wertvollen Beitrag! Lesenswert Blog.